Spielberichte der 1. Mannschaft

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Landesliga Nord
   Spielsaison 2006 /2007

Runde 1

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Spielbericht zur Runde 1
von Peter Hertel

Liebe Schachfreunde,

seit langer Zeit spielen wir wieder in der Landesliga und seit langer Zeit spielt
Enno Eschholz
wieder für uns, wieder an Brett 1 wie früher auch schon mal. Der Mann-schaftskampf lief einigermaßen problemlos für uns, auch wenn es knapp war. Sönkes Verlustpartie hätte eine Gewinnpartie sein müssen. Übrigens verloren wir noch in der letzten Saison gegen die 3. Mannschaft der SG Bremen.

Axel Buck stand unter Druck und verlor einen Bauern, konnte sich jedoch in ein Läufer-endspiel retten, wo er trotz Minusbauern eher besser stand, Remis.

Dietmar Schade spielte im Spanier 3...f5, was objektiv schlecht ist, aber Dietmar meinte das reicht in der Landesliga. Na ja, er hat Recht behalten. Sein Gegner opferte später eine Figur für nichts, womit  Dietmars Sieg leicht erspielt wurde.

Detlef Wickert spielte solide mit leichten Vorteil, schließlich patzte sein Gegner in gedrückter Stellung. Das Doppelturmendspiel (Turmendspiele sind sonst nicht so die Domäne von Detlef) verlief dann mit Mehrbauer sehr gut. 3 starke Freibauern am Damen-flügel entschieden für Detlef.

Sönke Schoof  schloß an seine guten Leistungen der letzten Saison an und überspielte seinen Gegner bis Sönke ein taktischer Fehler unterlief. Danach kippte die Partie und Sönke verlor sehr unglücklich.

Enno Eschholz spielte seine Standartzüge 1.e4 e5 2.Lc4. Solche seltenen, untheoretischen, aber nicht fehlerhaften Eröffnungszüge sind typisch für Enno. So muss er keine Theorie büffeln und kennt sich trotzdem gut aus. Im 4. Zug kam sogar noch die Dame nach g4. Angesichts eines gut stehenden Mannschaftskampfes bot Enno im 18. Zug Remis in etwa ausgeglichener Stellung, was sein Gegner erstaunlicher-weise annahm.

In der Eröffnung (geschlossener Sizilianer mit Schwarz) hatte ich ( Peter Hertel) Schwie-rigkeiten. Mein Gegner spielte scharf, fand aber auch nicht die besten Möglichkeiten. Schließlich konnte ich mich konsolidieren und kam sogar in Vorteil wegen eines gegnerischen rückständigen Bauern auf c3. Diesen Bauern opferte Prof. Schöne unkor-rekter weise. Nun hatte ich einen Freibauern auf c3, der durch eine weiße Dame auf c2 blockiert werden musste. Trotz dieses Umstandes war es sehr schwer den Bauern zu verwerten, da dieser Bauer auch durch die weißen Schwerfiguren belagert wurde. Außerdem gab es weiße Angriffsmöglichkeiten am Königsflügel, welche wegen meines fehlerhaften Zuges Lh6 zum tragen kamen. Dieser Lh6 wird unter Angriff mit Th3 angegriffen und ich konnte nur unter Mühe und Zeitnot Remis halten. In der nachträg-lichen (eher oberflächlichen) Analyse meinten wir sogar, dass Schwarz nach Lh6 verliert, aber mein Computer weiß es wieder mal besser. Es wird nur Dauerschach für Weiß.

Uwe Kottke spielte eine sehr gute vielleicht fehlerlose Partie. Sein Gegner machte vielleicht nur einen Fehler der entschied, 1:0 für Uwe. Seine Vorbereitung auf Holländisch (Uwe spielte darauf ein System mit c3 und Db3) machte sich positiv bemerkbar. Zwar erwartete Uwe einen anderen Gegner, aber Jürgen-Christof Korn spielte zufällig die gleiche Variante! Damit war der Mannschaftskampf gewonnen.

Als letzter spielte Thomas Cuno, dem Spielpraxis fehlte, da er für Schach viele Monate lang keine Zeit hatte.  Für diesen Mannschaftskampf musste er sich unter Ausreden frei nehmen bei seinem Arbeitgeber. Ein lobenswerter Einsatz von Thomas, der leider nicht belohnt wurde, aber sein Gegner spielte solide und gewann verdient.

1.)   Eschholz    0,5
2.)   Hertel         0,5
3.)   Kottke        1,0
4.)   Schoof        0,0
5.)   Cuno          0,0
6.)   Schade       1,0
7.)   Wickert      1,0
8.)   Buck           0,5

Denkt bitte daran mir noch fehlende Partien zuzusenden, am besten mit Kommentar.
Es geht natürlich auch ohne Kommentar. In Kürze werde ich die Partien dann an euch versenden.

Bis demnächst
Peter